Aus dem Kirchenvorstand

In der Sitzung am 20. Februar stellte sich unsere neue Pfarramts-Sekretärin Melanie Krentscher dem Kirchenvorstand vor: Sie hat seit dem 1. Januar 2018 den Aufgabenbereich von Sybille Hofmann, die nach 25-jähriger Tätigkeit in unserer Kirchengemeinde in den verdienten Ruhestand gegangen ist, verantwortlich übernommen. Um sich in die zahlreichen Aufgaben des Pfarramts einarbeiten zu können, war sie im Januar gemeinsam mit Frau Hofmann dort tätig.

Inzwischen fühlt sie sich mit ihrer neuen Tätigkeit wohl und kommt mit den anfallenden Arbeiten sehr gut zurecht.
Zu dieser Sitzung hatte sich die Vorsitzende des Fördervereins für Kirchenmusik Dr. Maike Bestehorn angemeldet, um die Zuständigkeiten und die Zusammenarbeit in Organisation und Werbung mit dem Kirchenvorstand abzuklären. Nach längerer Diskussion und Aussprache wurde als Resumé festgehalten:
Der Kirchenvorstand ist sehr dankbar für die Unterstützung durch den Förderkreis. Bei Gottesdiensten mit kirchenmusikalischer Prägung wird die Werbung von der Kirchengemeinde übernommen – mit unserem Logo und ggfs. mit dem Hinweis, dass die Veranstaltung vom Förderkreis unterstützt wird. Bei Konzerten und Veranstaltungen des Förderkreises wird mit dessen Logo geworben. Bei der Werbung werden wir uns in Zukunft gegenseitig mit den jeweiligen eMail-Verteilern unterstützen.
In dieser Sitzung entschied der Kirchenvorstand, dass es für die im Herbst anstehende Neuwahl des Kirchenvorstands - wie vor 6 Jahren - wieder nur einen Stimmbezirk geben wird. Natürlich wird es aber in den vier Ortsteilen Baierbrunn, Ebenhausen, Icking und Straßlach jeweils ein Wahllokal und einen Gottesdienst am Wahlsonntag geben.
Im Bauausschuss ist Architektin Christiane Holst nun beratendes Mitglied. Sie nahm in dieser Eigenschaft am 8. März auch an der jährlichen Baubegehung in unserer Kirchengemeinde teil.
Der Umweltausschuss ist derzeit mit einem umfangreichen Fragebogen der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (ELKB) zur Entwicklung eines Klimaschutz-Konzepts befasst: Damit sollen in den einzelnen Kirchengemeinden die Energieverbräuche von Gebäuden erfasst und die CO2-Emissionen durch die Mobilität der Mitarbeiter abgeschätzt werden. Die ELKB möchte so die eigenen Auswirkungen auf das Klima über alle kirchlichen Einrichtungen und Gemeinden hinweg ermitteln und Maßnahmen zur Reduktion klimaschädlicher Treibhausgas-Emissionen bis zur Frühjahrssynode 2019 ausarbeiten.

 

Peter Franz


 

 

In seiner Sitzung am 14. November beschloss der Kirchenvorstand einstimmig, dass Ulrik-Bernhard Elsasser für den zwischenzeitlich ausgeschiedenen Ludwig Schick und Isabel von Braunschweig für den im Oktober verstorbenen Carl August von Kospoth als stimmberechtigte Mitglieder nachrücken. Damit besteht der Kirchenvorstand nun wieder aus 12 stimmberechtigen Mitgliedern.
 
Wie bereits im letzten Gemeindebrief berichtet, wurde für die im Herbst diesen Jahres anstehende Neuwahl des Kirchenvorstands ein Vertrauensausschuss gebildet, dem von Amts wegen Pfarrerin Elke Stamm und die Vertrauensfrau Claudia Schinner angehören. Gleichzeitig hatten sich die Mitglieder des Kirchenvorstands Gisela Attmannspacher und Dr. Irene Schrag bereit erklärt, im Vertrauensausschuss mitzuwirken. Außerdem konnten nun noch, wie in der Wahlordnung vorgeschrieben, drei Mitglieder aus unserer Kirchengemeinde für den Vertrauensausschuss gewonnen werden, nämlich Ruth Willenbrock, Thomas Achenbach und Peter Gleue.
 
Weiterhin suchen wir immer noch Kandidaten für den im Herbst zu wählenden neuen Kirchenvorstand. Alle Gemeindeglieder sollten überlegen, ob sie für zunächst sechs Jahre eine Mitarbeit im Kirchenvorstand in Erwägung ziehen könnten. Zur Information liegen entsprechende Flyer in unseren Kirchen aus. In der Sitzung des Kirchenvorstands am 18. Januar berichtete Pfarrerin Elke Stamm über das im Jahr 2017 eingegangene Kirchgeld (eine Ortskirchensteuer, die ausschließlich unserer Gemeinde zu Gute kommt): Insgesamt ergab sich hierfür eine Summe von 42.921,66 €, im Vergleich mit den Vorjahren ein gutes Ergebnis. Interessant dabei ist, dass von insgesamt 2.797 Mitgliedern unserer Kirchengemeinde (einschließlich Kindern) 1.945 Kirchgeldpflichtige und davon nur 658 Kirchgeldzahlende sind. Letzteren gebührt unser aufrichtiger Dank für ihre Großzügigkeit.
 
Ferner berichteten in dieser Sitzung Pfarrerin Sabine Sommer und Dr. Peter Franz über die laufenden Arbeiten des Umweltausschusses, die nach dem Tod des bisherigen Umweltbeauftragten Carl August von Kospoth neu geordnet werden müssen und weitergeführt werden sollen. Wie allgemein bekannt, hat der Umweltausschuss Anfang 2015 nach Erfassung und Auswertung der Daten der Jahre 2001 und 2012 bis 2014 für unsere Kirchengemeinde das Zertifikat „Grüner Gockel“ erworben. Jeweils nach vier Jahren muss eine Re-Zertifizierung beantragt und entsprechend begründet werden, um das Zertifikat „Grüner Gockel“ weiterhin führen zu können.
 
Hierfür müssen in der Zwischenzeit jährlich die Verbrauchszahlen für Strom, Wasser und Heizenergie, die Aufwendungen für Papier und Müllentsorgung sowie die CO2-Emissionen für Heizenergie und Verkehr erfasst, ausgewertet und mit den Zielvorgaben des Umweltprogramms verglichen werden. Dies ist inzwischen für die Jahre 2015 und 2016 geschehen, worüber auch der Arbeitsstelle “Grüner Gockel“ für kirchliches Umweltmanagement nach zwei Jahren schriftlich zu berichten ist.
 
Weiterhin beschloss der Kirchenvorstand in dieser Sitzung einstimmig den neuen Haushaltsplan für das Jahr 2018 mit Ein- und Ausgaben in Höhe von 886.702 €, den unsere Kirchenpflegerin Gaby Kaifler dankenswerter Weise wieder mühevoll, aber akkurat und vollständig erarbeitet hatte. (Grund für diesen hohen Betrag: Der Kindergarten-Haushalt mit sämtlichen Personalkosten und Förderzahlungen)

 

Peter Franz


 

 

In der Sitzung des Kirchenvorstands am 28. September beschloss der Kirchenvorstand zunächst den Wahlpflicht-Kollektenplan der Landeskirche und des Dekanats Bad Tölz und die frei wählbaren Kollekten unserer Gemeinde für das kommende Jahr 2018. In der gleichen Sitzung wurden auch die Ziele und Aufgaben unseres Leitbildes diskutiert, teilweise leicht geändert und angepasst.
Die Ziele lauten nun:

  • Seelsorge
  • Verkündigung
  • Lebendiges Gemeindeleben für alle Generationen
  • Ökumene
  • Bewahrung der Schöpfung
  • Eintreten für Toleranz, Gerechtigkeit und Frieden

Daraus ergeben sich die Aufgaben für den Kirchenvorstand:

  • Ausbau der Jugendarbeit
  • Angebote für junge Familien erhalten und ausbauen
  • Gewinnung von Ehrenamtlichen mit speziellen Kompetenzen
  • Interessante Kirchenmusikangebote
  • Verschiedene Gottesdienstformen erhalten und ggfs. entwickeln
  • Vielfältige Gemeindeveranstaltungen anbieten
  • Sinnvolle Nutzung der neuen Medien für die Kommunikation
  • Flüchtlingshilfe unterstützen und für Toleranz werben
  • Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung stärken
  • Ökumenische Zusammenarbeit fördern

Im kommenden Jahr 2018 wird ein neuer Kirchenvorstand gewählt, der dann unvoreingenommen an das Leitbild herangeführt werden soll, um es nochmal zu überarbeiten und ggfs. zu ergänzen.
Wie schon in den Wochen zuvor traf sich der Kirchenvorstand zu seiner Sitzung am 18. Oktober zunächst in der Heilandskirche in Ebenhausen, um vor Ort den Fortgang der Sanierungsarbeiten zu begutachten und über die Farbgebung speziell der Fensterlaibungen abzustimmen.

Im Herbst 2018 muss ein neuer Kirchenvorstand gewählt werden. Im Vorfeld muss dafür ein Vertrauensausschuss gebildet werden, der sich ca. 3 - 4 mal treffen wird, um sich um die Formalien zur Vorbereitung der Wahl zu kümmern, die von der Landeskirche vorgegeben sind; außerdem muss er bei der Wahl in den verschiedenen Wahlbezirken anwesend sein. Dem Vertrauensausschuss gehören von Amts wegen Pfarrerin Elke Stamm und die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands Claudia Schinner an. Frau Attmannspacher und Frau Dr. Schrag vom derzeitigen Kirchenvorstand haben sich bereit erklärt, im Vertrauensausschuss mitzuwirken. Außerdem werden noch 3 weitere Mitglieder gewählt..
Beim ökumenischen Seelsorgertreffen am 4. Oktober hat Frau Dr. Eschenweck über die Planung der ökumenischen Luther-Reise vom 2. - 5. Oktober 2018 in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Pilgerbüro informiert. Stationen dieser Reise werden Erfurt, Eisleben, Wittenberg, Eisenach und die Wartburg sein.
Zum ökumenischen Gottesdienst für Jubelpaare mit Paarsegnung am 14. Oktober in der Ickinger Auferstehungskirche hatten sich erfreulich viele Paare angemeldet. Einen Bericht darüber finden Sie unter Ökumene auf.
Auch das ökumenische „Fest für Jung und Alt“ am 15. Oktober im Haus und Innenhof des Alten- und Pflegeheims in Ebenhausen war ein rundum gelungenes Ereignis mit einem gut besuchten Gottesdienst am Vormittag und einer fröhlichen Feier bei Kaffee und Kuchen mit der Schäftlarner Blasmusik, dem Auftreten der Jugendlichen des Trachtenvereins „Almrösl“ und dem Besuch von Kindern der Kindertagesstätte Schäftlarn mit ihren Eltern und Betreuerinnen. Begünstigt von einem sommerlich warmen Wetter war auch dieses schöne Fest ein großer Erfolg.
Am 24. Oktober hatte der Kirchenvorstand die katholischen Pfarrgemeinderäte des Pfarrverbands Schäftlarn zu einem abendlichen Empfang in das Gemeindehaus Ebenhausen eingeladen. Nach einer Andacht und einem kurzen Infoteil kam es zu einer lebhaften und heiteren Begegnung mit einem Imbiss und Getränken.

 

Peter Franz


 

 

Der Kirchenvorstand trauert um Carl August Graf von Kospoth, der am 25. Oktober im Alter von 52 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Ein Auszug aus meiner Ansprache bei der Trauerfeier am 6. November in der Ickinger Auferstehungskirche als Nachruf:
Aus tiefem Glauben und der Überzeugung heraus, dass sich daraus auch die Verpflichtung zum Handeln ergab, hat Carl August von Kospoth jahrelang unsere Kirchengemeinde mitgestaltet und elf Jahre als Mitglied des Kirchenvorstands geleitet. Er hat so vieles bewirkt, was ich gar nicht alles aufzählen kann: Vom Umwelt-Zertifikat „Grüner Gockel“, das wir ihm als Umweltbeauftragten zu verdanken haben bis hin zur Vernetzung der Generationen: Als vor einigen Wochen zum ersten Mal unsere Kindergarten-Kinder im Altenheim gesungen haben, da habe ich ganz gerührt an ihn gedacht: Das hatte er angestoßen! – Und ich konnte es ihm doch dann gar nicht mehr erzählen.
Ich habe Carl August von Kospoth als aufrichtigen, ehrlichen und offenen und vor allem auch sehr herzlichen Menschen kennengelernt, auf den ich mich jederzeit verlassen konnte, auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren.
Wir haben uns immer auseinander gesetzt und offen miteinander über alles geredet. Es war ihm wichtig, dass keine Gräben zwischen uns und in unserem Kirchenvorstand entstanden.
Manchmal war er unbequem, als moralische Instanz und mit klaren Standpunkten war er aber immer wichtig für unser Gremium und hat uns das ein oder andere Mal auf einen anderen, wie ich meine - besseren Weg - geführt. Er fehlt uns.

Pfarrerin Elke Stamm